Tote tragen lange Togen – Das Stück

[‘Tote tragen lange Togen‘, Produktion: Winter/Frühling 04/05 ]

Kampf, Liebe, Intrige und Verrat im alten Rom

EINE RÖMISCHE KOMÖDIE 

augustus.pngDieses Stück wurde von uns gemeinsam mit unserem Autor/Regisseur Markus Weiand entwickelt. Die Grundidee, das Stück im antiken Rom zu Zeiten Caesars spielen zu lassen, kam von unserem Autor. Die Rollenentwicklung baute darauf auf. So entwickelten sich Zug um Zug die drei Akte des Stückes. Die einzelnen Szenen wurden auch von uns selbst erarbeitet. In Kursen erstellen wir unter Begleitung der Dozenten das Bühnenbild, die Masken, die Kostüme, sowie Licht und Tontechnik, Musik und die Werbung selbst. Dadurch können wir neue Fähigkeiten erwerben und vorhandene ausbauen. Durch den Schauspielunterricht können wir unsere Ausdrucksweise verbessern und Sicherheit im Spiel gewinnen. „Tote tragen lange Togen“ trägt die Züge einer klassischen Komödie und zeigt in 13 Szenen die Wirrungen, denen sich sechs unterschiedliche Menschen aussetzen müssen, die nach der Ermordung eines Senators in ein durch die Bürokratie geschütztes Rom Einlass suchen.

Einer dieser sechs Menschen ist Titus, der das verwaiste Amt des ermordeten Senatsmitgliedes einnehmen soll. szenepic-a.jpgHintergrund der Geschichte ist eine Verschwörung, die letzt- endlich zum Tode von Julius Caesar führt. Nach der Amtseinführung des neuen Senator Titus engagiert sich dieser sehr für sein persönliches Vorankommen. pic-aa.jpgDer Bau des großen Kolloseum, die Sicherung einer wichtigen Öllieferung und der Erwerb einer vielsagenden Schriftrolle sollen seine politische Zukunft ebnen.szenepic-c.jpg Die Wiederver- einigung einer langen brachliegenden Liebe und die Hochzeit einer jungen Rebellin stehen ebenso im Vorder- grund wie das Wirken eines andalusischen Spions. Dieser will Caesars Leben schützen. Ebenso Bestandteil der Handlung ist das Streben des Adjutanten von Titus nach höheren Ehren. Zwischen all dem Treiben irrt göttertreu Claudia, die Dienerin Patricias, der Frau des Senator Titus, umher und versucht jedem Gutes zu tun, in der Hoffnung, die Götter milde zu stimmen. Von ihnen erhofft sie einen Hinweis auf einen Blutsverwandten.
Am Ende kommt dann doch alles anders als erwartet, und der Titel des Stückes wird Programm.

DOZENTEN

Regie: Markus Weiand
Schauspiel: Sabine v. Maydell
Werbung/Bühne: Frank Scheuer
Licht/Elektrik: Thomas Braun
Maske: Frank Schneider
Musik: Arnulf Ochs

Kommentarfunktion ist deaktiviert